illlitz auf Facebook

illlitz-Programm im Überblick

Vom Leben erzählen

Samstag, 18.09.2021, 18:00
Bibliothek Montafon; (Batloggstraße 36,6870 Schruns)

Vom Leben erzählen
Doppellesung

Margarita Kinstner ist 1976 in Wien geboren und lebt als Schriftstellerin in Graz. Sie liest aus dem Roman „Papaverweg 6“. Darin erzählt von den Bewohnerinnen und Bewohnern eines Mehrparteienhauses in einer beschaulichen Gasse am Rande der Großstadt. Aber auch von dem alten Mann gegenüber, der alles akribisch beobachtet, auf fremde Fenster und fremde Leben schaut – und auf die alte Rotbuche, die ein dunkles Geheimnis bewahrt. Margarita Kinstner ist Mitglied des Grazer Autorenkollektivs (GRAUKO), Redaktionsmitglied der Zeitschriften „&Radieschen“ sowie „Morgenschtean“ sowie Jurorin bei den Literaturwettbewerben „zeilen.lauf“ und „schreib.art“ in Baden. Sie hat für „Papaverweg 6“ den Literaturpreis der Stiermärkischen Sparkasse erhalten.

Karl Johann Müller ist 1960 in Bludenz geboren. Er liest seine Kurzgeschichten „Der Trog bleibt leer“ aus der Anthologie „Durst“ (Österreichischer Agrarverlag) und „Du bist so leicht“ aus V#36 (Zeitschrift der Literatur Vorarlberg). Karl Johann Müller ist dem Vorarlberger Publikum vor allem durch seine jahrelange intensive Theaterarbeit bekannt. Er schreibt Lyrik und Kurzprosa, die bisher vielfach in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen ist. Seine Texte wurden bereits durch mehrere Preise und Nominierungen bei Literatur-Wettbewerben ausgezeichnet.

Thomas Heel begleitet diese Doppellesung musikalisch mit eigenen Kompositionen auf der E-Gitarre. Er ist seit 1990 als Pädagoge, Musiker, Ensembleleiter und Komponist tätig.


Sommerbar 21

Donnerstag, 29.07.2021, 20 Uhr
Bahnhof Tschagguns altes Caritashaus im Garten

Sommerbar 21
Laternen Quartett

 * Achtung: verschoben auf den DO 29.7. ! *

"Aus dem Konzertzyklus "Unter der Laterne" haben sich vier Musiker gefunden, die sich voller Poesie zwischen den Welten des Orients und des Okzidents bewegen. Das Laterne-Quartett verbindet die Liebe zum Unvorhersehbaren, die Musiker folgen dem dynamischen Wechselspiel ihrer Virtuosität. Kompositionen aller 4, verbunden durch Improvisation und Interaktion schaffen eine intime kammermusikalische Welt. Hingabe an die Musik und den Augenblick, Raum geben, Platz für Schönheit schaffen, das ist die Intention. Improvisierte Kammermusik, eine Ost- West Begegnung der gelungenen Art, getragen durch vier starke musikalische Persönlichkeiten: das ist das LATERNE 4tett"

 

andreas paragioudakis - klavier, lyra, laute, stimme

herbert walser - trompete, horn, effekte

florian king - bass, effekte

martin grabher - cymbals, drums


Sommerbar 21

Samstag, 31.07.2021, 20 Uhr
Bahnhof Tschagguns altes Caritashaus im Garten

Sommerbar 21
La Manera De Ser Hermano

LMDSH - La Manera De Ser Hermano

 

Die Art Brüder zu sein?

Die Art zu Sein, Bruder!

 

Wie ist es mit zwei Tönen, die einen Akkord bilden? Brauchen tun sie sich nicht, denn auch einzelne Töne leben. Der Akkord aber, noch vereint mit einem dritten Ton, wird voll. Die Oktave füllt sich. Die Aufmerksamkeit auf jeden einzelnen verliert sich, das Gebilde strahlt andersartig neu. Im Schwarm - kraftvoll. Gleichzeitig fällt draussen ein kleiner Regentropfen in das Bier eines Kneipengängers und die None ertönt. Ein paar Gastnoten sind auf Tour und immer dabei, also macht auch Ihr Euch ein Bier auf und rülpst die Quinte dazu. Prosit! Kommt vorbei, dale locura!

Andreas Ogger - Voc, Dr, Bass, Keys, Perc

Matias Collantes - Voc, Git, Bass, Perc

Dominik Blöchl - Keys, Voc, Git, Akkordeon, Dr, Perc

 


Sommerbar 21

Samstag, 24.07.2021, 20 Uhr
Bahnhof Tschagguns altes Caritashaus im Garten

Sommerbar 21
HUMABILU

Durch die südamerikanischen Musiker und die Vorlieben der Musiker aus Vorarlberg hat sich in den letzten Jahren ein abwechslungsreiches Programm entwickelt. Neben Klassikern aus dem Gipsy Jazz spielt Humabilu kolumbianischen Cumbia, südamerikanischen Reggae und kubanischen Latin. Insgesamt eine tanzbare südamerikanische Mischung aus einprägsamen Melodien bis hin zu ekstatischer Festmusik aus Lateinamerika.

Mathias Collantes … git, voc

Vicki Gonzales … perc, voc

Luis Angel Tamayo … git, voc

Martin Hanser … bass

Daniel Huber … tromp, voc

Hubert Sander … perc


Sommerbar 21

Sonntag, 18.07.2021, 10 Uhr
Bahnhof Tschagguns, Parkplatz

Sommerbar 21
Sibner Partie Brass Entertainment - Frühschoppen

Die Band besteht aus neun Vorarlberger Musikern die es sich zum Ziel gesetzt haben angewandte Blechmusik zu produzieren. Seit 2006 paaren wir volkstümliche Stilrichtungen wie Polka, Marsch und Walzer mit Populär-, Jazz- und Unterhaltungsmusik. Das Ergebnis sind teils exzessive Arrangements die mittlerweile bis über die Landesgrenzen hinaus gerne gehört werden.

Musik ist unsere Leidenschaft und unsere Freizeitbeschäftigung. Wir leben für die Musik – jeder einzelne von uns.

Martin Bickel – Trompete
René Battlogg – Trompete
Benny Bitschnau – Trompete
Andreas Ganahl – Trompete
Jodok Marent – Basstrompete, Tenorhorn, Posaune
Michael Kessler – Tenorhorn, Posaune
Stefan Mathis – Posaune, Tenorhorn
Tobias Bahl – Tuba
Christian Klien – Schlagzeug


Sommerbar 21

Samstag, 03.07.2021, 20 Uhr
Bahnhof Tschagguns altes Caritashaus im Garten

Sommerbar 21
SeeHorn

 

Das SeeHorn-Quartett wird am 3.7. im Rahmen der „Sommerbar“ beim Bahnhof Tschagguns anstelle der bereits angekündigten Big Band Walgau konzertieren.

Wie vielen größeren Ensembles im Land ist es auch der Big Band Walgau ergangen: Die Spiellust nach den durch die Pandemie bedingten Probenverboten ist zwar groß, aber die dadurch verursachten Defizite und Ausfälle sind innerhalb von drei Wochen nicht kompensierbar. Schweren Herzens sagt die Big Band Walgau unter der Leitung von Dir. Christian Mathis deshalb den bereits angekündigten Auftritt ab.  

Schlapper Ersatz?

Das „SeeHorn“-Quartett besteht zu 75% aus umtriebigen Mitgliedern der Big Band Walgau und agiert in diesem Fall quasi als Kriseninterventionsgruppe. Die vier Musiker können und wollen auch nicht die Big Band ersetzen, sondern verfolgen ein eigenes ästhetisches Konzept. Im Zentrum stehen Vertonungen von Seen – einerseits zeitgenössische und jazzige von Thomas Heel, der im Duo mit dem Schrunser Trompeter Patrik Haumer („SeeQ“) bereits sehr gute Resonanzen erfahren hat; diese Vertonungen werden erstmals in einer Horn-Besetzung gespielt (2 Flügelhörner, Euphonium, Tuba bzw. Alphornensemble), und es gibt auch „Welt-Uraufführungen“ mitzuerleben.

Mitnichten!

Andererseits präsentiert das Quartett als Kontrast „versunkene“ Vertonungen von Seen diverserer KomponistInnen aus dem Zeitraum 1880 bis 1930 in eigenen Arrangements. Stücke, die mittlerweile „gemeinfrei“ durchs Netz irren, aber nicht wirklich zum Leben erweckt worden sind. Tatsächlich musiziert, nur geringfügig adaptiert  und ent-musealisiert, entwickeln diese Stücke (im Original für Klavier, Orgel, Klavier und Gesang) einen unglaublichen Charme, der dieses Projekt zum „Selbstläufer“ werden lassen kann. 

 

Mitwirkende

Patrik Haumer   -  Flügelhorn, Alphorn, Trompete

Bertram Müller -  Flügelhorn, Alphorn

Reinold Capelli -  Euphonium, Alphorn

Thomas Heel     - Tuba, Euphonium, Alphorn, Gitarre   


TRICKSTER FLINT

Freitag, 25.06.2021, 20 Uhr
DIMI's BISTRO Outdoor Tschagguns

TRICKSTER FLINT
Ambient-Indie-Rock mit einer Prise Jazz

Trickster Flint präsentieren ihr neues Album "N8" - eine Traumreise durch die Nacht in all ihren Facetten. Sie versuchen, das Gefühl des melancholischen Erinnerns einzufangen. Die Musik bekommt viel Raum, sich zu entwickeln und zu ändern - wie im Traum weiß man nie, wohin die Reise geht. 

Als Singer-Songweriter-Duo starteten Trickster Flint 2002 ihre lange Reise, seit 12 Jahren trifft sich die Band als Quintett zum gemeinsamen Komponieren, Basteln und Tunen. So entstanden 5 kreative und zeitlose Alben voller seltsamer Geschichten.


„KONTUMAZ“?!

Freitag, 07.05.2021, 18:00 Uhr
„Werners Schreinerei“ in Tschagguns

„KONTUMAZ“?!

Unter diesem Titel findet am Freitag, den 7.5., um 18:00 Uhr, eine musikalische Lesung mit dem aus Gantschier stammenden Lyriker Gerald Rauscher in „Werners Schreinerei" in Tschagguns statt.

2002 hat Gerald Rauscher, 1969 in Bludenz geboren und in Gantschier aufgewachsen, seit langer Zeit aber in Tübingen wohnhaft, seinen ersten Gedichtband namens „Rückwärts rudern" veröffentlicht, 2020 folgte „Wenn der Schnee reift". Als Lyriker allerdings wird Rauscher, der mittlerweile wieder vermehrt in seiner Ursprungsgegend anzutreffen ist, im Montafon bisher kaum wahrgenommen.

Zum Auftakt einer neuen Literaturvermittlungsschiene von „illlitz –Kulturverein Montafon", für die der Autor, Schauspieler und Regisseur Karl Johann Müller mitverantwortlich zeichnet und teilweise auch in Kooperation mit der „Bibliothek Montafon", wird Gerald Rauscher erstmals seine Gedichte in „Werners Schreinerei" in Tschagguns öffentlich vortragen – unterstützt durch fünf Musiker, die für eine würdige Ummalung und deftige Zwischenspiele sorgen.

„Kontumaz“ – Was ist das?

„Kontumaz“ ist ein altösterreichischer Begriff für Quarantäne.  Was das bedeutet, erfahren wir seit über einem Jahr sattsam. Der aufklärerische Kaiser Joseph II. (1741-1790) reiste damals inkognito durch „seine“ Lande; in Belgrad (…aktuell so etwas wie „Bregenzerwald“) stellte er angesichts der damals grassierenden Pest fest: "Was für ein Durcheinander. Wozu gibt es die Quarantäne, wenn die Kontumazierenden trotzdem mit jedermann reden können?"

Die poetische Sprache, die moderne Lyrik bringt Sprachgebilde hervor, die oft – auf jeden Fall nicht mühelos – zugänglich sind, sprachliche „Absonderlichkeiten“, die in selbstgewählter Hermetik entstehen (also hinter sehr dichten Masken formuliert werden, aber letztlich doch auf ein Gehörtwerden hoffen). Gerald Rauschers Gedichte stehen in diesem Kontext – sie fallen aus der Zeit hysterischer Diskurse, der Hasspostings, querdenker- und verschwörungstheoretischer Realitätsleugnungsmantras und der Milliarden von Müllkommentaren selbst- und fremdermächtigter pandemischer Expert:innen. Und siehe da: Dieses Herausfallen eröffnet in paradoxer Weise lyrisch jene Freiräume, die uns vermeintlich elend abgehen.

Lockdown-Haikus

Als Kontrast gibt es ausgewählte „Lockdown-Haikus“ von Thomas Heel, die in eine Simulation des durchgeknallten allgemeinen, letztlich nichtssagenden Gebrabbels eingebettet sind. „Haikus“ sind mittlerweile eine weltweit beliebte poetische Kurz-Form, die aus Japan stammt und der Regel "5-7-5 Silben" folgt. In jeder Kunstform ist die „Verknappung“, die Reduktion auf jeweils wesentliche Elemente ein Grundprinzip. Dass dies auch lustvoll und bisweilen sogar lustig sein kann, wird die musikalische „Einbettung“ des Ensembles hör- und erfahrbar machen.

Auf Seiten der eventuell interessierten Besucher:innen gelten freilich auch „Verknappungsregeln“: max. 50 Personen, negativer Test, Registrierung bez. Sitzplatz, Anmeldung unter sahu@vol.at, keine Pause (Dauer ca. 60 min), Masken… das noch übliche Üble.

 

Mitwirkende:

  • Gerald Rauscher            Autor, Lyrik-Performance
  • Patrik  Haumer              Trompete, Flügelhorn, Melodica, Stimme
  • Bertram Müller             Trompete, Flügelhorn, Stimme, Lyrik-Performance
  • Emanuel Schöch            Posaune
  • Thomas Heel                 Posaune, Melodica, Stimme, Komposition, Autor
  • Hubert Sander               Percussion

Ort:      

„Werners Schreinerei“

              Werner Salzgeber, Alpilaweg 2, 6774 Tschagguns

Zeit:     

              Freitag, 7.5.2021, 18:00 Uhr (keine Pause, keine Bewirtung)

 

Anmeldung: 

              sahu@vol.at

Requisiten:

-          Maske

-          Negativer Covid-Test

-          Sitzplatzregistrierung


Tantermauses

Samstag, 09.10.2021, 20:00 Uhr
Werner's Werkstatt, Alpilaweg 3, Tschagguns

Tantermauses
Alphorn Consort

Tantermauses Alphorn Consort

Der „Tantermauses“ ist ein relativ unscheinbarer, aber nicht ungefährlicher Berg im Rätikon bei Bludenz.  Niemand weiß wirklich, woher sich der Name ableitet und was er bedeutet, dennoch ist er einfach da und heißt, wie er heißt. Ähnlich präsent ist das erste Programm des achtköpfigen Ensembles namens „Tantermauses Alphorn Consort“, das seit über dreißig Jahren in wechselnden Konstellationen musiziert und in Bludenz probt.

„Broken Consort“

 „Tantermauses“ ist kein Alphornensemble im üblichen Sinn. Zwar geht die Musik ursächlich von den Möglichkeiten des Alphorns aus, klanglich werden sie aber um drei Gitarren, eine Singstimme und Percussion, bisweilen auch Trompete und Saxofon erweitert. Und es kommen Alphörner in unterschiedlichen Stimmungen zeitgleich zum Einsatz, was die musikalischen Möglichkeiten beträchtlich erweitert. Deshalb handelt es sich von der Besetzung her um ein so genanntes „Broken Alphorn Consort“, weil zwar auch andere Instrumente dazukommen, aber die musikalische Logik dennoch von den Alphörnern bestimmt wird.

Corona-Kontraktionen

Die Covid 19-Krise hat vieles „durcheinandergebracht“, was nicht nur schlecht ist in Bezug auf übliche Routinen ist. Die virtuellen Ersatzformate für gemeinsames Musizieren und Musikerleben etwa haben den emotionalen und sozialen Stellenwert leibhafter Konzerte stark steigen lassen, zugleich aber sollten die musikalischen Angebote, sofern sie nicht „stromlinienförmig“ sind, an Qualität gewinnen, weil mehr aufgewendete Zeit, mehr Gefühl und Kalkül in sie einfließen. Für das „Tantermauses Alphorn Consort“ jedenfalls gilt: aus drei anstehenden musikalischen Programmen wurde ein optimaler akustischer Impfstoff gegen Corona-Wahn und -Angst entwickelt, der auch althochdeutsche Zaubersprüche enthält, die mindestens so gut wirken wie Breitbandantibiotika.  

Akustisches Infektionsrisiko?

Für AlphornbläserInnen und deren ZuhörerInnen besteht kaum ein Selbst- und Fremdinfektionsrisiko, da der möglicherweise infektiöse Atem im 3-4 Meter langen Rohr längst verendet ist, bevor da ein vorgestellt imposanter „Pffuus“ jemanden krank machen könnte. Hielten alle die Alphorn-Distanz ein, wäre Corona längst eingetrocknet… Das einzige Risiko, das die ZuhörerInnen des „Tantermauses Alphorn Consorts“ auf sich nehmen müssen, ist, etwas Neues, nicht Schubladisiertes zu hören und sich ihr eigenes Urteil darüber bilden zu dürfen. Ganz angstfrei, sehr lustvoll und mit offenen Ohren.     


Jazz am Platz

Samstag, 25.07.2020, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Bauernfänger

Ein stromloses, aber emotionsgeladenes Männer-Sextett, das längst vergessene Herz-Schmerz-Balladen und totgespielte Gassenhauer unbarmherzig wiederbelebt ... Swing, Bossa, Jazz von hinten ... unplugged

Jazz am Platz

Samstag, 18.07.2020, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
OS & the sexual chocolates

Os & The Sexual Chocolates zelebrieren die Funk-Musik:

„Es war immer schon unser Ziel den Funk nicht nur zu spielen, sondern auch zu leben. Antonio und Ich waren während unserer Zeit in Innsbruck auf der Suche nach jungen aufstrebenden Profimusikern, die frischen Wind und ein bisschen jazzige Verspieltheit in unseren Sound bringen würden; wir haben sie gefunden und mit Ihnen einen Sack voll funkigen Lines und Chords, die bis dahin nicht in unsrem musikalischen Wortschatz waren (lacht).

  • Os Weber … voc, guit
  • Andreas Weber … key
  • Antonio Della Rossa … bass
  • Raphael Keuschnigg … drums
  • Christian sonderegger … trumpet
  • Gerd Veleba … sax

Jazz am Platz

Sonntag, 12.07.2020, 17:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
HUMABILU

2015 haben Mathias Collantes aus Argentinien, Luis Angel Tamayo aus Kolumbien und Martin Hanser aus Vorarlberg das Trio „Maluma“ gegründet. Unterstützt von „the Hubis“ (Daniel Huber und Hubert Sander) begann dann die erste Konzerttour in Vorarlberg und Süddeutschland. Seit 2019 tritt die Gruppe unter ihrem jetzigen Namen Humabilu mit der mexikanischen Sängerin Vicki Gonzalez auf.

Humabilu spielt Klassiker aus dem Gipsy Jazz, kolumbianischen Cumbia, südamerikanischen Reggae und kubanischen Latin - ein cooler tanzbarer Mix


Jazz am Platz

Samstag, 04.07.2020, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Toni.Eberle.Band

Toni Eberle tut es wieder. Konsequent ignoriert er stilistische Schubladen und schöpft musikalisch aus dem Vollen: Jazz, Funk, Rock, Blues, Latin, You name it.

 Wer ehrlicher,direkt aus dem Bauch kommender Musik und Zeitgenossen wie John Scofield oder Wayne Krantz etwas abgewinnen kann,wird dieses Trio (Quartet) lieben.Aber auch allen,die einfach auf eine gute Liveband stehen,die höchst musikalisch interagiert und sich so durchs Ohr und die Hirnwindungen verlässlich bis ins hinterste Groovezentrum frisst, sei die Toni.Eberle.Band wärmstens empfohlen.Besser wird s nicht!


Cazeneuve Trio

Freitag, 07.02.2020, 20:00
Pfarrsaal Schruns

Cazeneuve Trio
2 Gitarren mit Sopran

Der bekannte Gitarrist Damian Cazeneuve kommt im Frühjahr 2020 wieder nach Österreich.  Er ist der Duopartner von Barbara Tschugmell, die seit kurzem wieder aus Salzburg in ihre Heimat – nach Schruns - zurückgekehrt ist. Begleitet werden die zwei Gitarristen von der argentinischen Sopranistin Luciana Roffa, die momentan in Berlin lebt.

Das Konzert findet im Pfarrsaal Schruns statt. Durch seine Auskleidung mit Holz hat dieser Saal eine sehr gute Akkustik, die sich für besonders für klassische Konzerte eignet.


Kashmir Benefiz-Veranstaltung

Samstag, 18.01.2020, 14:00 - 19:00
JAM Grütweg 11

Kashmir Benefiz-Veranstaltung
im JAM - Offene Jugendarbeit Schruns

Fotobericht von Cornelia Caldonazzi über ihr Schulprojekt GREEN HILL SCHOOL in Kashmir, einem umkämpften, zerrissenen Land im Himalaya.
Mit Kuchen & Tee zum Kashmir Bazar und anschließendem Konzert Oriental.

14:00 – 19:00  Verkaufsausstellung, Kuchen, Tee, Snacks vom Weltladen
17:00 – 18:00 Vortrag

18:00 – 19:00 Musik Duo Oriental

Yehia Issa ... Saz, Baglama
Hubert Sander ... Dharbuka, Djembe

Die Pädagogin Cornelia Caldonazzi hat vor einigen Jahren als Touristin Kashmir bereist. Das einstige Hippieparadies ist leider durch seinen Grenzkonflikt mit Pakistan zu einem Bürgerkriegsland geworden. Die Bevölkerung leidet unter der indischen Besatzungsmacht und kann sich nur eingeschränkt frei bewegen. Das öffentliche Leben ist fast zum Erliegen gekommen. In einem Seitental von Kashmir hat Caldonazzi eine Grundschule für die Kleinsten organisiert, um ihnen einen Ausweg aus dem tristen Alltag zu ermöglichen. Beim Bazar gibt es traditionelles Handwerk aus Kashmir zu kaufen.  In einem kurzen Vortrag berichtet Caldonazzi von der momentanen Situation vor Ort und der Entwicklung ihres Projekts.

 


FLUTAR - GALAKTISCHER KLANGZAUBER - NEW ZODIAC

Samstag, 19.10.2019, 20:00
Sternensaal Schruns

FLUTAR - GALAKTISCHER KLANGZAUBER - NEW ZODIAC
Eine musikalische Reise in die Welt der Sterne

Martin Vallaster - FLUtes

Gerhard Ganahl - guiTAR

Erleben Sie eine spannende „musikalisch kosmische Reise“ in die faszinierende Welt der Astronomie. Es gelangt das Gesamtwerk für Flöte und Gitarre - „The Hale-Bopp Comet“ op. 69, „New Zodiac“ op. 81 und „Per Aspera ad Astra“ op. 132 - vom estländischen Komponisten Urmas Sisask zur Aufführung, das wie viele seiner Kompositionen astronomisch inspiriert ist. Urmas Sisask malt mit seiner magisch meditativen Astromusik das Universum - Galaxien, Sternbilder, Planeten und Kometen. Seine Inspiration bezieht er aus den Geheimnissen des Sternenhimmels. Das Zentrum seiner astromusikalischen Theorie ist die Vision von einer Musik, die mit dem Universum im Einklang ist. „Der Sternenhimmel ist für uns alle ein offenes Buch, aber wir sind zu bequem, nach oben zu schauen. Die Menschen gehen mit gesenktem Kopf ... Sie begreifen ihre Rolle im Weltall nicht“, sagt Urmas Sisask.


Tibau Tavares & Band

Samstag, 21.09.2019, 20:15
Hotel Taube schruns

Tibau Tavares & Band
Kapverdian Mood

Lassen Sie sich an diesem Abend von diesen Klängen in die Tropen entführen! Ein Star aus den Kapverdischen Inseln im Hotel Taube in Schruns. 


Jazz am Platz

Samstag, 27.07.2019, 19:30
Kirchplatz Schruns

Jazz am Platz
STOMPING HOWIE & THE VOODOO TRAIN - Blues, Funk

„Get on the train!“ Der Zug ist aufgegleist und startklar. Aufgepasst! Einsteigen kann jeder - aber aussteigen ist nicht mehr möglich. In der Lokomotive sitzt Stompin‘ Howie der den Voodoo Train mit Volldampf Richtung New Orleans steuert. Ein stampfender Fuß, ein rollendes Blues Piano, eine röhrende Orgel, ein dröhnender Bass, ein Schlagzeuger der spielt, als ob es um sein Leben geht, sind die Zutaten mit dem der Voodoo Train sein Publikum verzaubert.
 
in Zusammenarbeit mit M3 Eintritt frei


Jazz am Platz

Freitag, 26.07.2019, 21:15
Kirchplatz schruns

Jazz am Platz
ALEX SUTTER & FRIENDS - Soul, Funk, Gospel, Pop

Soulig, freakig, funkig mit einem Schuss afroamerikanischem Gospel und Pop aus eigener Feder – so kling die Soundwelt von Alex Sutter! Vocalcoach an der Musikschule Walgau und spätestens seit ihrer Teilnahme bei The Voice of Germany 2017 allseits bekannt.
in Zusammenarbeit mit M3 Eintritt frei


Jazz am Platz

Freitag, 19.07.2019, 20:15
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
OS & THE SEXUAL CHOCOLATES - Funk

Os & The Sexual Chocolates lassen den Funk hochleben. 2009 als Trio ins Leben gerufen, spielte man Shows in wechselnden Formationen mit Freunden des Genres und fand sich schliesslich irgendwann 2013 in der heutigen Konstellation wieder; das sind: Oskar Weber (guit, voc), Christian Sonderegger (tr), Gerd Veleba (sax), Andreas Tschofen (keys), Antonio Della Rossa (bass) und Raphael Keuschnigg (dr).


Jazz am Platz

Freitag, 12.07.2019, 20:15
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
DULCE SEQUEIRA & MEKA LIMA & BAND - Musik aus Kap Verde

 

Dulce Sequeira und Meka (Américo Lima) tingelten jahrelang gemeinsam durch die Clubs von Praia, der Haupstadt von Kapverde. Die faszinierende Sängerin Dulce interpretiert Mornas, Coladeiras und Sambas in der Tradition von Cesaria Evora und anderen kapverdischen Diven auf ihre persönliche Art. Americo Lima ist einer der gefragtesten Gitarristen von Kap Verde und lebt derzeit in Portugal. Ihre gemeinsame Musik erzeugt im Nu eine mitreissende Stimmung und weckt Fernweh und Lebensfreude. Mathias Collantes (git) und Hubert Sander (perc) begleiten diese Musiker in Vorarlberg.
Eintritt frei


Jazz am Platz

Freitag, 05.07.2019, 20:15
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Notas De Sol - Bossanova

 Den Auftakt zum Jazzsommer 2019 im Taubengarten macht eine internationale Band, die brasilianische Musik in den Gastgarten bringt. NOTAS DE SOL heißt die Formation von Yolanda Vera, aufgewachsen in Barcelona, wo sie als Tochter eines berühmten Flamencosängers in Clubs ihr Rüstzeug gesammelt hat. Yolanda lebt nun in Buchs. Begleitet wird sie am Piano vom berühmten Pianisten Peter Madson aus New York, der international u.a. bei den JB Horns an den Keyboards zu hören ist. Mit Robert Bernhard (Saxophon) und Hubert Sander (Percussion) treffen sich drei alte Bekannte der Band bossabossa!
Eintritt frei


2. MONTAFONER KULTURNACHT

Samstag, 29.06.2019, 20:00
Gaschurn - Kapelle Maria Schnee

2. MONTAFONER KULTURNACHT
Prince Moussa Cissokho – Koramusik

„On ne devient pas griot, on naît griot!“ „Inspiriert werde ich täglich durch mein grosses Erbe mütterlicher- wie auch väterlicherseits. Wie schon mein Grossvater begeistert mich die neue Interpretation von traditionellen Stücken und die Auseinandersetzung mit der heutigen Welt. Die Liebe zur Gratwanderung zwischen zwei Welten begleitet mich.“


Salah Ammo Quartett

Freitag, 31.05.2019, 20:00
Klostergarten/Kirche Gauenstein, Schruns

Salah Ammo Quartett

SALAH AMMO QUARTETT Salah Ammo, Peter Gabis, Oscar Antoli, Pouyan Kheradmand, Andreas Amann Das Wiener Quartett lädt Sie zu einer musikalischen Reise ein. Ihre Route beginnt in Syrien, führt durch Kurdistan in den Irak und den Iran und dann weiter nach Europa. Bouzouk, Santur und Geychak schaffen zusammen mit Klarinette, Hang, Perkussion und Obertongesang (sowie in Quintett Erweiterung mit Kontrabass) eine völlig neue Klangwelt, die sich sehr sanft zwischen orientalischer und abendländischer Musik bewegt. Salah Ammos Kompositionen sowie seine emotional starke und bewegende Stimme weisen den Weg, inspiriert von kurdischer und arabischer Volksmusik. Dabei öffnet er einen Raum, in dem verschiedene Musikwelten sich treffen und verbinden. Im Dialog zwischen den ausgezeichneten Musikern werden Wörter durch Musik ersetzt. Die Verschmelzung der orientalischen Improvisation, Maquam und Takassim zusammen mit Jazz-Einflüssen und Harmonien schaffen eine glückliche Verbindung verschiedener Genres. Die starke Verbindung zwischen den Musikern, die über ihre Arbeit hinausgeht, spiegelt die Freude und Schönheit ihrer tiefen Musik wider. Wenn Sie an dieser musikalischen Reise teilnehmen können Sie fühlen, wie Ihr Herz und Ihre Vorstellungskraft sich öffnen und Ihren Körper freigeben. Salah Ammo ist ein syrisch-kurdischer Musiker und Komponist der seit 2013 in Wien lebt. Laut Rezension des Austrian Music Export 2016 war Salah „einer der am meisten gefeierten Musiker der österreichischen Weltmusikszene“. 2014 war sein Duo-Projekt mit dem österreichischen Perkussionisten Peter Gabis im Finale des „Austrian World Music Award“ und ihr Album „Assi“ war 2014 für den renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert. Salah wurde im Nordosten Syriens geboren, wo Kurden, Araber, Türken, Armenier und Assyrer seit Tausenden von Jahren zusammenleben. Seine Musik ist inspiriert von deren kulturellen und musikalischen Traditionen. Nach seinem Abschluss an der Musikhochschule in Damaskus 2004 lehrte er an der Fakultät für Musik in Homs / Syrien.


atavus bildstein

Sonntag, 26.05.2019, 19:00
Alte Pfarrkirche Vandans

atavus bildstein
Clarkwell

atavus bildstein

Am Sonntag, den 26.5., präsentiert das Bludenzer Ensemble „Clarkwell“  in der alten Pfarrkirche Vandans sein neues Programm rund um den frühbarocken Vorarlberger Komponisten  Hieronymus Bildstein 

Das Clarkwell-Sextett wurde 2014 anlässlich eines Josef Rheinberger-Projekts als Quartett in Bludenz gegründet; in weiterer Folge wuchs es über  ein Quintett  („10 Préludes“) zum Sextett an („Heim@kunde“-Projekt um die in Bludenz geborene Dichterin Grete Gulbransson). Der Name „Clarkwell“ ist dabei  Programm - „klare Quellen“, wobei  die musikalische Quelle beim neuen Programm  „atavus bildstein“ der um 1580 in Bregenz geborene und vor allem im Bodenseeraum tätige sakrale Komponist Hieronymus Bildstein ist, dessen Werke nur noch sehr vereinzelt aufgeführt werden und von dem leider kein Bildnis überliefert ist.

Fokus auf die Gegenwart

Der „ Zugriff“ des Sextetts auf die akribisch abgearbeiteten alten Quellen ist nicht historisierend, sondern von der Frage geleitet, welche Zugänge die darauf folgenden  Musikgeschichten und kompositorischen Techniken auf die überlieferten Quellen eröffnen. Und umgekehrt: Wie klingen Hieronymus Bildsteins  Werke in der Gegenwart, wenn sie durch verschiedene kompositorische „Filter“ der 400 Jahre danach  gehört werden?

Grenzwertig

„Grenzwertig“, meinte kürzlich ein musikalisch interessierter Jugendlicher, der vor der Tür eine Probe des Altherren-Ensembles Clarkwel l belauscht hat, was für einen 17-Jährigen beinahe als ein Kompliment  zu werten ist. Die sechs musikalischen Blöcke mit einer Dauer von jeweils zehn Minuten, die das Clarkwell-Sextett  aus der „Antarktis“ der weitgehend vergessenen musikalischen Welt von Hieronymus Bildstein schneidet, erscheinen zunächst „kalt“ und wenig virtuos. Aber irgendwie bleibt, so jedenfalls die Erfahrungen der Musiker, man/frau dran picken, als ob er/sie

 

unbedachterweise in 2400 Metern Höhe im tiefen Winter einen Schistock an die Lippen geführt hätte. Dann wird einem/r trotz aller Kälte „heiß“.      

Melodica statt Orgel

Die Musiker des Clarkwell-Sextetts spielen meist mehrere Instrumente. Der stumm bleibenden Orgel etwa, die als erster Synthesizer der Musikgeschichte  überwältigend alle Register ziehen kann, werden zwei Melodicas und eine Shruti-Box als  Lo-Fi-Ersatz gegenübergestellt. Angesichts der nicht nur musikalischen Maximierung allseits setzt das Clarkwell-Sextett demnach  auf Minimierung, die das Vergessen bereits  in die musikalische Textur einbaut, um die Fremdheit der damaligen wie der heutigen Zeit im Jetzt hörbar zu machen. 

 

 

INFOBOX

„atavus bildstein“ – Musiken des Vergessens

Uraufführung:  Sonntag, 26. Mai, 19:00 Uhr, alte Pfarrkirche Vandans

 Veranstalter: Pfarre und Kulturverein „illlitz“

 

 Musiker:

-           Christian Mayer: Gesang, Shruti-Box

-           Patrik Haumer: Trompete, Alphorn, Melodica

-           Hansjörg Helbock: Saxophone, Gitarre

-           Rupert Tiefenthaler: Gitarre

-           Hubert Sander: Trommeln,Perkussion, Hang

-           Thomas Heel: Posaune, Tuba, Alphorn, Komposition  


Clown Pompo

Sonntag, 17.02.2019, 16.00
Pfarrsaal Schruns

Clown Pompo

 

CLOWN POMPO „Oooohhh des Pompo´s Lust, den Narren etwas vorzuGaukeln! Was soll ich euch zeigen, was kann ich euch vorführen -  nichts! Außer dass ich mit euch, euch verführe ins Land der längst vergessenen Narrenkunst. Ich spiele nur mit euch, verehrtes Puplikum, oder Narren die Ihr seid, zu eurer, oder gar meiner Belustigung“!
Pompo erinnert an eine Figur aus der Stumm-Film-Zeit. Durch humorvolle-clowneske Aktionen und feinfühligen wie provokativen Handlungen, direkt unter und mit den Gästen, versteht er den Moment in eine magische Welt zu verwandeln. Mit geringen Mitteln entwickelt er Geschichten, die witzig und abwechslungsreich, zart und poetisch sein Puplikum zum Lachen bringen. Erwachsene wie Kinder haben ihren köstlichen Spass mit seinen unberechenbaren Faxen. Im Zusammenspiel der eindrucksvollen Mimik, Körpersprache, Theater und artistische Jonglage wie Akrobatik begeistert er seit 2002 europaweit das kleine und große Publikum. Eintritt 5 €


DIE GOLDBERGVARIATIONEN

Samstag, 05.01.2019, 20:15
Pfarrsaal Schruns

DIE GOLDBERGVARIATIONEN
Aria mit verschiedenen Variationen

Johann Sebastian Bach: Die Goldberg-Variationen BWV 988

Man kann die „Aria mit verschiedenen Veränderungen“ (so Bachs Originaltitel) auf unterschiedlichste Art hören: Die einen mögen sich den einschlummernden Grafen Keyserlingk vorstellen, dessen Cembalist, der Bachschüler Goldberg, ihm die Variationen in schlaflosen Nächten vorzuspielen pflegte, die anderen wiederum die fein austarierte Gesamtarchitektur bewundern, die dritten sich von den Melodien schlicht einlullen lassen – so oder so betritt man eine schillernde Zauberwelt, die man nur ungern wieder verlässt.

Jürgen Natter, 1981 in Feldkirch/Vorarlberg (Österreich) geboren, erhielt die erste umfassende musikalische Unterweisung in Orgel und Musiktheorie von Domorganist Walfried Kraher (1948-2018). Danach absolvierte er das Musik-gymnasium und das Konservatorium seiner Heimatstadt (Orgel bei Günter Fetz und Elisabeth Zawadke) und vollendete seine Studien schließlich bei Guy Bovet (Interpretation) und Rudolf Lutz (Improvisation) an der Musikakademie Basel.

Natter konzertiert als Solist an Orgel und Cembalo, als Kammermusiker, Improvisator und Dirigent und hat dabei auch zahlreiche Werke (u.a. von Paul Dessau, Michael Floredo, Manuela Kehrer und Thomas Thurnher) uraufgeführt.

Seit 2011 ist er Dirigent des Frauenchores Altstätten und Spiritus rector der Konzert-reihe Altacher Orgelsoireen, 2015 gründete er den Rheintaler Bach-Chor als länder-übergreifenden Projektchor. 2017 wurde er zum Hauptorganisten der evang.-ref. Kirche Heiden/AR (CH) ernannt und zum neuen künstlerischen Leiter des Kammer-chores Lindau (D) bestellt, mit dem er noch im selben Jahr zum 50. Jubiläum Felix Mendelssohn-Bartholdys 2. Sinfonie in B-Dur (Lobgesang) realisiert hat.

Im Dezember 2018 kommt die Vespro della Beata Vergine 1610 (Marienvesper) von Claudio Monteverdi zur Aufführung.

Kulturverein
Montafon