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illlitz-Programm im Überblick

atavus bildstein

Sonntag, 26.05.2019, 19:00
Alte Pfarrkirche Vandans

atavus bildstein
Clarkwell

atavus bildstein

Am Sonntag, den 26.5., präsentiert das Bludenzer Ensemble „Clarkwell“  in der alten Pfarrkirche Vandans sein neues Programm rund um den frühbarocken Vorarlberger Komponisten  Hieronymus Bildstein 

Das Clarkwell-Sextett wurde 2014 anlässlich eines Josef Rheinberger-Projekts als Quartett in Bludenz gegründet; in weiterer Folge wuchs es über  ein Quintett  („10 Préludes“) zum Sextett an („Heim@kunde“-Projekt um die in Bludenz geborene Dichterin Grete Gulbransson). Der Name „Clarkwell“ ist dabei  Programm - „klare Quellen“, wobei  die musikalische Quelle beim neuen Programm  „atavus bildstein“ der um 1580 in Bregenz geborene und vor allem im Bodenseeraum tätige sakrale Komponist Hieronymus Bildstein ist, dessen Werke nur noch sehr vereinzelt aufgeführt werden und von dem leider kein Bildnis überliefert ist.

Fokus auf die Gegenwart

Der „ Zugriff“ des Sextetts auf die akribisch abgearbeiteten alten Quellen ist nicht historisierend, sondern von der Frage geleitet, welche Zugänge die darauf folgenden  Musikgeschichten und kompositorischen Techniken auf die überlieferten Quellen eröffnen. Und umgekehrt: Wie klingen Hieronymus Bildsteins  Werke in der Gegenwart, wenn sie durch verschiedene kompositorische „Filter“ der 400 Jahre danach  gehört werden?

Grenzwertig

„Grenzwertig“, meinte kürzlich ein musikalisch interessierter Jugendlicher, der vor der Tür eine Probe des Altherren-Ensembles Clarkwel l belauscht hat, was für einen 17-Jährigen beinahe als ein Kompliment  zu werten ist. Die sechs musikalischen Blöcke mit einer Dauer von jeweils zehn Minuten, die das Clarkwell-Sextett  aus der „Antarktis“ der weitgehend vergessenen musikalischen Welt von Hieronymus Bildstein schneidet, erscheinen zunächst „kalt“ und wenig virtuos. Aber irgendwie bleibt, so jedenfalls die Erfahrungen der Musiker, man/frau dran picken, als ob er/sie

 

unbedachterweise in 2400 Metern Höhe im tiefen Winter einen Schistock an die Lippen geführt hätte. Dann wird einem/r trotz aller Kälte „heiß“.      

Melodica statt Orgel

Die Musiker des Clarkwell-Sextetts spielen meist mehrere Instrumente. Der stumm bleibenden Orgel etwa, die als erster Synthesizer der Musikgeschichte  überwältigend alle Register ziehen kann, werden zwei Melodicas und eine Shruti-Box als  Lo-Fi-Ersatz gegenübergestellt. Angesichts der nicht nur musikalischen Maximierung allseits setzt das Clarkwell-Sextett demnach  auf Minimierung, die das Vergessen bereits  in die musikalische Textur einbaut, um die Fremdheit der damaligen wie der heutigen Zeit im Jetzt hörbar zu machen. 

 

 

INFOBOX

„atavus bildstein“ – Musiken des Vergessens

Uraufführung:  Sonntag, 26. Mai, 19:00 Uhr, alte Pfarrkirche Vandans

 Veranstalter: Pfarre und Kulturverein „illlitz“

 

 Musiker:

-           Christian Mayer: Gesang, Shruti-Box

-           Patrik Haumer: Trompete, Alphorn, Melodica

-           Hansjörg Helbock: Saxophone, Gitarre

-           Rupert Tiefenthaler: Gitarre

-           Hubert Sander: Trommeln,Perkussion, Hang

-           Thomas Heel: Posaune, Tuba, Alphorn, Komposition  


Salah Ammo Quartett

Freitag, 31.05.2019, 20:00
Klostergarten/Kirche Gauenstein, Schruns

Salah Ammo Quartett

SALAH AMMO QUARTETT Salah Ammo, Peter Gabis, Oscar Antoli, Pouyan Kheradmand, Andreas Amann Das Wiener Quartett lädt Sie zu einer musikalischen Reise ein. Ihre Route beginnt in Syrien, führt durch Kurdistan in den Irak und den Iran und dann weiter nach Europa. Bouzouk, Santur und Geychak schaffen zusammen mit Klarinette, Hang, Perkussion und Obertongesang (sowie in Quintett Erweiterung mit Kontrabass) eine völlig neue Klangwelt, die sich sehr sanft zwischen orientalischer und abendländischer Musik bewegt. Salah Ammos Kompositionen sowie seine emotional starke und bewegende Stimme weisen den Weg, inspiriert von kurdischer und arabischer Volksmusik. Dabei öffnet er einen Raum, in dem verschiedene Musikwelten sich treffen und verbinden. Im Dialog zwischen den ausgezeichneten Musikern werden Wörter durch Musik ersetzt. Die Verschmelzung der orientalischen Improvisation, Maquam und Takassim zusammen mit Jazz-Einflüssen und Harmonien schaffen eine glückliche Verbindung verschiedener Genres. Die starke Verbindung zwischen den Musikern, die über ihre Arbeit hinausgeht, spiegelt die Freude und Schönheit ihrer tiefen Musik wider. Wenn Sie an dieser musikalischen Reise teilnehmen können Sie fühlen, wie Ihr Herz und Ihre Vorstellungskraft sich öffnen und Ihren Körper freigeben. Salah Ammo ist ein syrisch-kurdischer Musiker und Komponist der seit 2013 in Wien lebt. Laut Rezension des Austrian Music Export 2016 war Salah „einer der am meisten gefeierten Musiker der österreichischen Weltmusikszene“. 2014 war sein Duo-Projekt mit dem österreichischen Perkussionisten Peter Gabis im Finale des „Austrian World Music Award“ und ihr Album „Assi“ war 2014 für den renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert. Salah wurde im Nordosten Syriens geboren, wo Kurden, Araber, Türken, Armenier und Assyrer seit Tausenden von Jahren zusammenleben. Seine Musik ist inspiriert von deren kulturellen und musikalischen Traditionen. Nach seinem Abschluss an der Musikhochschule in Damaskus 2004 lehrte er an der Fakultät für Musik in Homs / Syrien.


Clown Pompo

Sonntag, 17.02.2019, 16.00
Pfarrsaal Schruns

Clown Pompo

 

CLOWN POMPO „Oooohhh des Pompo´s Lust, den Narren etwas vorzuGaukeln! Was soll ich euch zeigen, was kann ich euch vorführen -  nichts! Außer dass ich mit euch, euch verführe ins Land der längst vergessenen Narrenkunst. Ich spiele nur mit euch, verehrtes Puplikum, oder Narren die Ihr seid, zu eurer, oder gar meiner Belustigung“!
Pompo erinnert an eine Figur aus der Stumm-Film-Zeit. Durch humorvolle-clowneske Aktionen und feinfühligen wie provokativen Handlungen, direkt unter und mit den Gästen, versteht er den Moment in eine magische Welt zu verwandeln. Mit geringen Mitteln entwickelt er Geschichten, die witzig und abwechslungsreich, zart und poetisch sein Puplikum zum Lachen bringen. Erwachsene wie Kinder haben ihren köstlichen Spass mit seinen unberechenbaren Faxen. Im Zusammenspiel der eindrucksvollen Mimik, Körpersprache, Theater und artistische Jonglage wie Akrobatik begeistert er seit 2002 europaweit das kleine und große Publikum. Eintritt 5 €


DIE GOLDBERGVARIATIONEN

Samstag, 05.01.2019, 20:15
Pfarrsaal Schruns

DIE GOLDBERGVARIATIONEN
Aria mit verschiedenen Variationen

Johann Sebastian Bach: Die Goldberg-Variationen BWV 988

 

Man kann die „Aria mit verschiedenen Veränderungen“ (so Bachs Originaltitel) auf unterschiedlichste Art hören: Die einen mögen sich den einschlummernden Grafen Keyserlingk vorstellen, dessen Cembalist, der Bachschüler Goldberg, ihm die Variationen in schlaflosen Nächten vorzuspielen pflegte, die anderen wiederum die fein austarierte Gesamtarchitektur bewundern, die dritten sich von den Melodien schlicht einlullen lassen – so oder so betritt man eine schillernde Zauberwelt, die man nur ungern wieder verlässt.

 

Jürgen Natter, 1981 in Feldkirch/Vorarlberg (Österreich) geboren, erhielt die erste umfassende musikalische Unterweisung in Orgel und Musiktheorie von Domorganist Walfried Kraher (1948-2018). Danach absolvierte er das Musik-gymnasium und das Konservatorium seiner Heimatstadt (Orgel bei Günter Fetz und Elisabeth Zawadke) und vollendete seine Studien schließlich bei Guy Bovet (Interpretation) und Rudolf Lutz (Improvisation) an der Musikakademie Basel.

 

Natter konzertiert als Solist an Orgel und Cembalo, als Kammermusiker, Improvisator und Dirigent und hat dabei auch zahlreiche Werke (u.a. von Paul Dessau, Michael Floredo, Manuela Kehrer und Thomas Thurnher) uraufgeführt.

 

Seit 2011 ist er Dirigent des Frauenchores Altstätten und Spiritus rector der Konzert-reihe Altacher Orgelsoireen, 2015 gründete er den Rheintaler Bach-Chor als länder-übergreifenden Projektchor. 2017 wurde er zum Hauptorganisten der evang.-ref. Kirche Heiden/AR (CH) ernannt und zum neuen künstlerischen Leiter des Kammer-chores Lindau (D) bestellt, mit dem er noch im selben Jahr zum 50. Jubiläum Felix Mendelssohn-Bartholdys 2. Sinfonie in B-Dur (Lobgesang) realisiert hat.

 

Im Dezember 2018 kommt die Vespro della Beata Vergine 1610 (Marienvesper) von Claudio Monteverdi zur Aufführung.

 

 

 


CLARKWELL-SEXTETT

Samstag, 17.11.2018, 20:00
Pfarrsaal Schruns

CLARKWELL-SEXTETT
Heim@kunde

Warum Heim@kunde?
Heimatkunde war lange ein Schulfach, das dann in Sachkunde oder so ähnlich aufging. Freilich war und ist der Heimat-Begriff belastet, neuerdings wird er wieder einmal umcodiert und politisch instrumentalisiert (insbesondere mithilfe des Internets).  
Zunächst aber galt das Interesse nur dem, was von Grete Gulbransson im Netz verfügbar ist – wenig. Ein paar Gedichte, ein paar Rezensionen zu ihren Tagebüchern (sie war eine exzessive Tagebuchschreiberin) und ein paar biographische Einträge.  Von besonderem Interesse war freilich die Frage nach Vertonungen. Eine einzige Gedichtvertonung, die auch verlegt wurde, gibt es, nämlich “Lied des Schülers“, 1925 vertont durch Hermann Zilcher anlässlich eines Schuljubiläums. Hermann Zilcher – und da beginnt es schon – war ein deutscher Komponist, der später auf der „Gottbegnadeten-Liste“ der Nazis zu finden war. Das „Lied des Schülers“ ist ein eher schwaches Gedicht von Gulbransson, dafür aber gibt es ein „Lied des Schülers“ von Achim von Arnim aus dem Jahr 1812, welches dessen Ehefrau Bettine von Arnim vertonte (auch diese Vertonung wurde gedruckt). 
Damit waren zwei Zeitklammern aufgemacht: Einerseits die Herausforderung, eine musik- und literaturgeschichtliche Verbindung zwischen Bettine und Grete zu stiften, andererseits die Aufgabe, das Spannungsfeld ihrer Gegenwart, in dem sich Grete bewegte, zu erhellen – eine Gegenwart, die in einem Desaster endete, aber leider auch in einigen Zügen an unsere Gegenwart erinnert. Damit war ein spannendes Netzwerk aufgespannt. 
Um es vorweg zu nehmen: Grete Gulbransson bewegte sich in einem heterogenen Künstlermilieu bzw. bildete ihr „Kefernest“ in München einen Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler, die in der Folge auseinanderdividiert wurden und schließlich auf der „Gottbegnadeten-Liste“, im Exil oder im KZ landeten. Grete liebte es, gebauchpinselt zu werden, kreiste aber im Wesentlichen um sich selbst, womit eine politische Naivität einherging. Andererseits hatte sie auch literarische Vorlieben, die sie sich von den Nazis nicht versauen lassen wollte (z.B. Heine). Wahrscheinlich lebte sie in einer anderen Zeit – wofür spricht, dass sie ständig schlossartige Unterkünfte anstrebte und auch tatsächlich bewohnte; zuletzt das Schlössle in Batschuns (Gemeinde Zwischenwasser). 
Das engere Projekt Heim@kunde befasst sich mit einigen musikalischen „Grauslichkeiten“ der damaligen Zeit (Vorarlberg und Liechtenstein), sie werden jedoch nur auszugsweise vorgestellt.
R.Tiefenthaler  H.Helbock  H.Sander  Ch.Mayer  P.Haumer  T.Heel

litui tuter

Unter diesem Titel folgte eine intensive Beschäftigung mit den Möglichkeiten des Alphorns. Das Alphorn ist ja auch ein ziemlich virtuelles Heim@instrument. Wenn man/frau heute auf ein Musikfest geht, dröhnen immer öfter Alphörner und Junge produzieren sich in aus China importierten Dirndln und Lederhosen, und selbst bei einer Böhmischen Kapelle


Jazz am Platz

Freitag, 27.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Maluma & the Hubi's feat. Marie

Das Trio Matia Collantes - Luis Tamayo - Martin Hanser wurden 2016 um Percussion und Trompete – die Hubi’s erweitert. Neuester Zugang ist die Stimme von Marie aus Frankreich. Die Formation spielt Latin Grooves und Gipsy Jazz.

Matia Collantes … git, voc

Luis Angel Tamayo … git, voc

Martin Hanser … bass

Hubi Sander … perc

Daniel Huber … tromp

Marie … voc


Jazz am Platz

Freitag, 20.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Mario Collantes & Julieta Rodriguez with friends

Das Duo aus Buenos Aires (!) spielen Jazz und Bossanova Nova seit 1012 in Buenos Aires. Sie befinden sich auf Europatournee und kommen für diesen Abend nach Schruns! "Juls & Mario" touren seit 2015 und überzeugen durch ihre Styles und Technik.


Jazz am Platz

Freitag, 13.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Vibes & Pipes

Die Band wurde von Wolfgang Lindner 2016 gegründet und spielt Eigenkompositionen und Songs aus dem Great American Songbook. Seinen besonderen Sound erhält die Band durch die Kontraaltklarinette.

Wolfgang Lindner … vibraphon

Klaus Kemmerling … saxophone

Stefan Greussing … drums

Bernhard Klas … Kontraaltklarinette


Jazz am Platz

Freitag, 06.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Anomalisa

2017 in Perugia/Umbrien zum dortigen Jazzfestival gegründet und dort entdeckt von Martin Hanser! Jung und spritzig interpretieren Sie Jazz/Funk von Zawinul bis Hancock.

Marco Pagliaro … electric Bass

Giorgio Minervino … electric guitar

Alessandro La Neve … saxophone 

Domenico Guaragna … drums


Kulturnacht

Samstag, 30.06.2018, 18:00
Heimatmuseum/Kunstforum/MAP

Kulturnacht
Clarkwell

Das neue Clarkwell Programm " Litui Tuter" ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit den Klangmöglichkeiten des Alphorns. Weite Klangräume wechseln sich mit vertrackten Grooves, fernen Echos aus der Tradition und Improvisationsteilen ab und erzeugen so eine breite Palette an Stimmungen und zugleich eine zeitgemäße Form kreativer Alpinmusik.  

 Musiker:

 Christian Mayer             Gesang

Patrik Haumer               Alphorn

Thomas Heel                  Alphorn

Hansjörg Helbock           Saxofon

Rupert Tiefenthaler       Gitarre

Hubert Sander                Percussion

 

 


Orgelkonzert

Samstag, 02.06.2018, 20:00
Pfarrkirche Schruns

Orgelkonzert
Transkriptionen aus der Romantik

Michael Schwärzler, geboren in Lindenberg im Allgäu, studierte Orgel, Kirchenmusik, Cembalo und Saxophon am Landeskonservatorium Feldkirch, an der Musikhochschule München und an der Musikuniversität Wien.

Er ist Preisträger verschiedenster Wettbewerbe und Stipendien. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn zu vielen bedeutenden Konzertreihen in Europa.

Michael Schwärzler ist als hauptamtlicher Kirchenmusiker in Lustenau-Rheindorf tätig. Er unterrichtet auch Orgel bei Orgelbau-Rieger, leitet den Bregenzer Männerchor und ist Veranstalter der Rheindorfer Kirchenkonzerte.


Vollmondfest Gauenstein

Samstag, 26.05.2018, 20:00
Klostergarten Gauenstein, Schruns

Vollmondfest Gauenstein
Prince Moussa Cissokho Group

Faszinierender Afro- Pop aus Westafrika. Prince Moussa wuchs in Dakar/ Senegal in einer Griot-Musikerfamilie auf. Seine berührende Stimme und sein rhythmisch-hypnotisches Koraspiel bezaubert zusammen mit seiner fantastischen Band das Publikum. Ekstatisch und tanzbar!

 

Kulturverein
Montafon