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illlitz-Programm im Überblick

CLARKWELL-SEXTETT

Samstag, 17.11.2018, 20:00
Pfarrsaal Schruns

CLARKWELL-SEXTETT
Heim@kunde

Warum Heim@kunde?
Heimatkunde war lange ein Schulfach, das dann in Sachkunde oder so ähnlich aufging. Freilich war und ist der Heimat-Begriff belastet, neuerdings wird er wieder einmal umcodiert und politisch instrumentalisiert (insbesondere mithilfe des Internets).  
Zunächst aber galt das Interesse nur dem, was von Grete Gulbransson im Netz verfügbar ist – wenig. Ein paar Gedichte, ein paar Rezensionen zu ihren Tagebüchern (sie war eine exzessive Tagebuchschreiberin) und ein paar biographische Einträge.  Von besonderem Interesse war freilich die Frage nach Vertonungen. Eine einzige Gedichtvertonung, die auch verlegt wurde, gibt es, nämlich “Lied des Schülers“, 1925 vertont durch Hermann Zilcher anlässlich eines Schuljubiläums. Hermann Zilcher – und da beginnt es schon – war ein deutscher Komponist, der später auf der „Gottbegnadeten-Liste“ der Nazis zu finden war. Das „Lied des Schülers“ ist ein eher schwaches Gedicht von Gulbransson, dafür aber gibt es ein „Lied des Schülers“ von Achim von Arnim aus dem Jahr 1812, welches dessen Ehefrau Bettine von Arnim vertonte (auch diese Vertonung wurde gedruckt). 
Damit waren zwei Zeitklammern aufgemacht: Einerseits die Herausforderung, eine musik- und literaturgeschichtliche Verbindung zwischen Bettine und Grete zu stiften, andererseits die Aufgabe, das Spannungsfeld ihrer Gegenwart, in dem sich Grete bewegte, zu erhellen – eine Gegenwart, die in einem Desaster endete, aber leider auch in einigen Zügen an unsere Gegenwart erinnert. Damit war ein spannendes Netzwerk aufgespannt. 
Um es vorweg zu nehmen: Grete Gulbransson bewegte sich in einem heterogenen Künstlermilieu bzw. bildete ihr „Kefernest“ in München einen Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler, die in der Folge auseinanderdividiert wurden und schließlich auf der „Gottbegnadeten-Liste“, im Exil oder im KZ landeten. Grete liebte es, gebauchpinselt zu werden, kreiste aber im Wesentlichen um sich selbst, womit eine politische 
 
Naivität einherging. Andererseits hatte sie auch literarische Vorlieben, die sie sich von den Nazis nicht versauen lassen wollte (z.B. Heine). Wahrscheinlich lebte sie in einer anderen Zeit – wofür spricht, dass sie ständig schlossartige Unterkünfte anstrebte und auch tatsächlich bewohnte; zuletzt das Schlössle in Batschuns (Gemeinde Zwischenwasser). 
Das engere Projekt Heim@kunde befasst sich mit einigen musikalischen „Grauslichkeiten“ der damaligen Zeit (Vorarlberg und Liechtenstein), sie werden jedoch nur auszugsweise vorgestellt.
 
 
R.Tiefenthaler  H.Helbock  H.Sander  Ch.Mayer  P.Haumer  T.Heel
 
litui tuter Unter diesem Titel folgte eine intensive Beschäftigung mit den Möglichkeiten des Alphorns. Das Alphorn ist ja auch ein ziemlich virtuelles Heim@instrument. Wenn man/frau heute auf ein Musikfest geht, dröhnen immer öfter Alphörner und Junge produzieren sich in aus China importierten Dirndln und Lederhosen, und selbst bei einer Böhmischen Kapelle


DIE GOLDBERGVARIATION

Samstag, 05.01.2019, 20:15
Pfarrsaal Schruns

DIE GOLDBERGVARIATION
Aria mit verschiedenen Variationen

Johann Sebastian Bach: Die Goldberg-Variationen BWV 988

 

Man kann die „Aria mit verschiedenen Veränderungen“ (so Bachs Originaltitel) auf unter-schiedlichste Art hören: Die einen mögen sich den einschlummernden Grafen Keyserlingk vorstellen, dessen Cembalist, der Bach-Schüler Goldberg, ihm die Variationen in schlaflosen Nächten vorzuspielen pflegte, die anderen wiederum die fein austarierte Gesamtarchitektur bewundern, die dritten sich von den Melodien schlicht einlullen lassen – so oder so betritt man eine schillernde Zauberwelt, die man nur ungern wieder verlässt.

 

Jürgen Natter, 1981 in Feldkirch/Vorarlberg (Österreich) geboren, erhielt die erste umfassende musikalische Unterweisung in Orgel und Musiktheorie von Domorganist Walfried Kraher (1948-2018). Danach absolvierte er das Musik-gymnasium und das Konservatorium seiner Heimatstadt (Orgel bei Günter Fetz und Elisabeth Zawadke) und vollendete seine Studien schließlich bei Guy Bovet (Interpretation) und Rudolf Lutz (Improvisation) an der Musikakademie Basel.

 

Natter konzertiert als Solist an Orgel und Cembalo, als Kammermusiker, Improvisator und Dirigent und hat dabei auch zahlreiche Werke (u.a. von Paul Dessau, Michael Floredo, Manuela Kehrer und Thomas Thurnher) uraufgeführt.

 

Seit 2011 ist er Dirigent des Frauenchores Altstätten und Spiritus rector der Konzert-reihe Altacher Orgelsoireen, 2015 gründete er den Rheintaler Bach-Chor als länder-übergreifenden Projektchor. 2017 wurde er zum Hauptorganisten der evang.-ref. Kirche Heiden/AR (CH) ernannt und zum neuen künstlerischen Leiter des Kammer-chores Lindau (D) bestellt, mit dem er noch im selben Jahr zum 50. Jubiläum Felix Mendelssohn-Bartholdys 2. Sinfonie in B-Dur (Lobgesang) realisiert hat.

 

Im Dezember 2018 kommt die Vespro della Beata Vergine 1610 (Marienvesper) von Claudio Monteverdi zur Aufführung.

 

 

 


Vollmondfest Gauenstein

Samstag, 26.05.2018, 20:00
Klostergarten Gauenstein, Schruns

Vollmondfest Gauenstein
Prince Moussa Cissokho Group

Faszinierender Afro- Pop aus Westafrika. Prince Moussa wuchs in Dakar/ Senegal in einer Griot-Musikerfamilie auf. Seine berührende Stimme und sein rhythmisch-hypnotisches Koraspiel bezaubert zusammen mit seiner fantastischen Band das Publikum. Ekstatisch und tanzbar!

 


Orgelkonzert

Samstag, 02.06.2018, 20:00
Pfarrkirche Schruns

Orgelkonzert
Transkriptionen aus der Romantik

Michael Schwärzler, geboren in Lindenberg im Allgäu, studierte Orgel, Kirchenmusik, Cembalo und Saxophon am Landeskonservatorium Feldkirch, an der Musikhochschule München und an der Musikuniversität Wien.

Er ist Preisträger verschiedenster Wettbewerbe und Stipendien. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn zu vielen bedeutenden Konzertreihen in Europa.

Michael Schwärzler ist als hauptamtlicher Kirchenmusiker in Lustenau-Rheindorf tätig. Er unterrichtet auch Orgel bei Orgelbau-Rieger, leitet den Bregenzer Männerchor und ist Veranstalter der Rheindorfer Kirchenkonzerte.


Kulturnacht

Samstag, 30.06.2018, 18:00
Heimatmuseum/Kunstforum/MAP

Kulturnacht
Clarkwell

Das neue Clarkwell Programm " Litui Tuter" ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit den Klangmöglichkeiten des Alphorns. Weite Klangräume wechseln sich mit vertrackten Grooves, fernen Echos aus der Tradition und Improvisationsteilen ab und erzeugen so eine breite Palette an Stimmungen und zugleich eine zeitgemäße Form kreativer Alpinmusik.  

 Musiker:

 Christian Mayer             Gesang

Patrik Haumer               Alphorn

Thomas Heel                  Alphorn

Hansjörg Helbock           Saxofon

Rupert Tiefenthaler       Gitarre

Hubert Sander                Percussion

 

 


Jazz am Platz

Freitag, 06.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Anomalisa

2017 in Perugia/Umbrien zum dortigen Jazzfestival gegründet und dort entdeckt von Martin Hanser! Jung und spritzig interpretieren Sie Jazz/Funk von Zawinul bis Hancock.

Marco Pagliaro … electric Bass

Giorgio Minervino … electric guitar

Alessandro La Neve … saxophone 

Domenico Guaragna … drums


Jazz am Platz

Freitag, 13.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Vibes & Pipes

Die Band wurde von Wolfgang Lindner 2016 gegründet und spielt Eigenkompositionen und Songs aus dem Great American Songbook. Seinen besonderen Sound erhält die Band durch die Kontraaltklarinette.

Wolfgang Lindner … vibraphon

Klaus Kemmerling … saxophone

Stefan Greussing … drums

Bernhard Klas … Kontraaltklarinette


Jazz am Platz

Freitag, 20.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Mario Collantes & Julieta Rodriguez with friends

Das Duo aus Buenos Aires (!) spielen Jazz und Bossanova Nova seit 1012 in Buenos Aires. Sie befinden sich auf Europatournee und kommen für diesen Abend nach Schruns! "Juls & Mario" touren seit 2015 und überzeugen durch ihre Styles und Technik.


Jazz am Platz

Freitag, 27.07.2018, 20:00
Gastgarten Hotel Taube Schruns

Jazz am Platz
Maluma & the Hubi's feat. Marie

Das Trio Matia Collantes - Luis Tamayo - Martin Hanser wurden 2016 um Percussion und Trompete – die Hubi’s erweitert. Neuester Zugang ist die Stimme von Marie aus Frankreich. Die Formation spielt Latin Grooves und Gipsy Jazz.

Matia Collantes … git, voc

Luis Angel Tamayo … git, voc

Martin Hanser … bass

Hubi Sander … perc

Daniel Huber … tromp

Marie … voc

Kulturverein
Montafon